Hometreatment

Das vorrangige Begleitungsangebot für Hilfesuchende ist das Hometreatment. Die KlientInnen können in diesem Rahmen zu Hause in ihrem eigenen Umfeld begleitet werden. Mit Zustimmung der Betroffenen werden so umfassend wie möglich die vorhandenen Umfeldressourcen einbezogen, wobei Netzwerktreffen mit allen relevanten Bezugspersonen (open dialog) eine wichtige Rolle spielen. Die MitarbeiterInnen begleiten die KlientInnen im vertrauten Rahmen oder unterstützen Bezugspersonen bei der Begleitung, je nach Bedarf bis zu 24 Stunden am Tag.

In die Planung und Begleitung werden alle Beteiligten integriert.

Die MitarbeiterInnen können so auf bekannte Strategien der Betroffenen und deren Umfeld aufbauen und Bewährtes einbeziehen. KlientInnen und deren Angehörige entwickeln außerdem im Kontakt und im Austausch mit dem Team neue Strategien aus der akuten Situation und erlernen neue Bewältigungsmethoden. Durch die gemeinschaftliche Planung und die dauernde Erreichbarkeit werden Zeit und Intensität der Begleitung im Verlauf der Krise nah an den jeweils aktuellen Bedarf angepasst (need-adapted treatment).

Dabei kann zwischen dem Aufenthalt in der Krisenpension und dem Hometreatment flexibel gewechselt werden. Auf diese Weise bleibt die Kontinuität der Bezugsbegleitung erhalten.

Im Rahmen von Hometreatment ist es allerdings auch eine Begleitung möglich, die zur Veränderung der Wohnsituation führt.